Ein Kunstprojekt von Simona Horowitz und Marianne Pape. ©2023 we-cocon.de

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Station 4

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Wilhelmine Canz gründete die Großheppacher Schwesternschaft im Jahr 1856. Sie sieht die Verwahrlosung der Kinder von Bäuerinnen und Arbeiterinnen und die Notwendigkeit einer frühkindlichen Erziehung über das bloße Aufbewahren hinaus. Der Wunsch, eine Kleinkinderschule einzurichten, treibt sie an. Es sollte ein Schutzraum für die Kinder werden. Auf dem eigenen Hof und in der Scheune – einen anderen Platz gibt es nicht – ist Raum genug für die erste Kinderpflege.

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Anpacken, auch wenn dies nur ein bescheidener Anfang sein konnte, war ihr  Lebensmotto. Der fürsorgerische Einsatz galt vor allem Kindern aus benachteiligten sozialen Verhältnissen, die sonst zu verwahrlosen drohten. Die regelmäßige und verlässliche Betreuung von Kindern bedeutete sowohl eine große Entlastung der Mütter, als auch eine wichtige pädagogische Vorbereitung auf die Schule.

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Damals bot eine Berufsausbildung und das eingebunden sein in einer Institution wie die Großheppacher Schwesternschaft den jungen Frauen die Möglichkeit ein selbstbestimmtes Leben zu führen.  Frauen, die aus vielfältigen Gründen nicht unter die „Haube“ der verheirateten Frau schlüpften wollten,  konnten unter der „Schutz -Haube“ der Schwesternschaft, die ihnen einen anerkannten sozialen Status sicherte, geborgen leben und einer sinnvollen, wenn auch gering bezahlten, Arbeit nachgehen.

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Canz hatte im Blick, dass die Kinderschwestern einen Rückzugsraum für ihren Lebensabend benötigten. Schon während ihrer Arbeit in den Gemeinden waren die Kinderschwestern auf zusätzliche Gaben der Gemeindemitglieder angewiesen.

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Wilhelmine Canz gründete die Großheppacher Schwesternschaft im Jahr 1856. Sie sieht die Verwahrlosung der Kinder von Bäuerinnen und Arbeiterinnen und die Notwendigkeit einer frühkindlichen Erziehung über das bloße Aufbewahren hinaus. Der Wunsch, eine Kleinkinderschule einzurichten, treibt sie an. Es sollte ein Schutzraum für die Kinder werden. Auf dem eigenen Hof und in der Scheune – einen anderen Platz gibt es nicht – ist Raum genug für die erste Kinderpflege. Anpacken, auch wenn dies nur ein bescheidener Anfang sein konnte, war ihr  Lebensmotto. Der fürsorgerische Einsatz galt vor allem Kindern aus benachteiligten sozialen Verhältnissen, die sonst zu verwahrlosen drohten. Die regelmäßige und verlässliche Betreuung von Kindern bedeutete sowohl eine große Entlastung der Mütter, als auch eine wichtige pädagogische Vorbereitung auf die Schule.

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Damals bot eine Berufsausbildung und das eingebunden sein in einer Institution wie die Großheppacher Schwesternschaft den jungen Frauen die Möglichkeit ein selbstbestimmtes Leben zu führen.  Frauen, die aus vielfältigen Gründen nicht unter die „Haube“ der verheirateten Frau schlüpften wollten,  konnten unter der „Schutz -Haube“ der Schwesternschaft, die ihnen einen anerkannten sozialen Status sicherte, geborgen leben und einer sinnvollen, wenn auch gering bezahlten, Arbeit nachgehen. Canz hatte im Blick, dass die Kinderschwestern einen Rückzugsraum für ihren Lebensabend benötigten. Schon während ihrer Arbeit in den Gemeinden waren die Kinderschwestern auf zusätzliche Gaben der Gemeindemitglieder angewiesen.

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